Woher kommst du? Wohin willst du?

UNSERE URSPRUNGSFAMILIE PRÄGT UNS.

Egal in welcher Hinsicht. Die einen haben sie zum Vorbild und trachten danach, die eigenen Kinder ebenso liebevoll, im engsten Vertrauen und innig aufwachsen zu lassen und es gibt die, die alles anders machen wollen. Bloß nicht so sein wie die eigenen Eltern. Unsere Kindheit und der Kontakt zur Ursprungsfamilie legen den Grundstein für die Familie, die wir selbst gründen. Und dann auch noch in doppelter Hinsicht, denn unser Partner / unsere Partnerin bringen ihre Ursprungsgeschichte noch hinzu.
Dieser Cocktail birgt allerlei (Konflikt-) Potenzial.

Es lohnt sich, sich mit alten Familien-, Beziehungs-, und Bindungsmustern zu beschäftigen. Die Schlüsse, die wir daraus ziehen, können uns helfen, die Beziehungen und Bindungen zu schaffen, die wir heute eingehen wollen. Was bringst du mit? Was hat dich positiv wie negativ geprägt? Wo blickst du hin und auf was zurück? Die Frage der Perspektive ist eine grundlegende in der Systemischen Therapie.

Lass uns gerne gemeinsam einen Blick werfen – in deine Familie, deine Bindungen und deine Beziehungen und gespannt sein darauf, was sich verändert, wenn du dem Beachtung schenkst, was lange unausgesprochen oder ungesehen war.

Deine Sonja

„Geht noch einmal schön zum Essen, damit ist dann Schluss!“

...„DANN” – ALSO DANN,
WENN DAS ERSTE KIND DA IST.

Einige wohlgemeinte Ratschläge beschwören quasi den Untergang des bisherigen Lebens in dem Moment, in dem man das Kind in den Armen hält. Das Restaurant steht dabei für jegliche Freizeitaktivität und Zweisamkeit und kann gleichsam ersetzt werden durch Urlaub, Fitnessstudio, Kino oder Sex.
Und ja, machen wir uns nichts vor: Es verändert sich etwas.

Die Prioritäten verschieben sich und wir dürfen trauern um spontane Wellnesskurztrips, Backpacker-Urlaub in Fernost, den neuesten Bond im Kino oder Zweisamkeit in Ekstase. Manchmal braucht es vielleicht genau das – das Zulassen dieser Trauer über die plötzliche Veränderung im Leben und Notwendigkeit zum Neusetzen der Prioritäten. Wir können uns dabei die Frage stellen: Versuche ich dem „alten Leben“ hinterherzurennen, lasse ich meine to do-Liste explodieren, weil am Ende des Tages der „Zurück zur Traumfigur“-Onlinekurs steht oder kann ich diesen Abschnitt meines Lebens als „Gerade im Umbau“ verbuchen?! Umbaumaßnahmen fallen nicht jedem leicht. Der Eine schiebt sie auf, in der Hoffnung auf bessere Rahmenbedingungen, der andere braucht ständige Veränderung, um sich wohlzufühlen und der Nächste möchte gerne, dass alles so bleibt wie es ist. Ja, das ist ok, solange wir damit glücklich sind.

Fühlen wir uns allerdings jeden Tag aufgrund unserer „alten to dos“ gestresst und unvollständig, macht dieser Stress unzufrieden und krank. Wir bräuchten eine neue Struktur, vielleicht auch eine kleine (oder große) Trauerarbeit oder zumindest ein bewusstes Abschiednehmen von alten Vorstellungen, um frei zu werden und Kraft für anderes zu bekommen und vielleicht tut sich dann ganz von selbst wieder das (Zeit-)Fenster auf, das wir so sehnlichst vermisst haben.

Möchtest du neu strukturieren und ordnen, um zu mehr Klarheit und Gelassenheit zu gelangen, kann der Blick von Außen in einer Coachingsitzung eine Hilfe sein. Bemerkst du innerhalb dieser gemeinsamen Arbeit, dass tieferliegende Glaubenssätze hinter deinen Alltagsentscheidungen stehen, kann eine therapeutische Auflösung zu mehr Lebensqualität und Leichtigkeit führen.

Deine Sonja